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Heidelberger Münzhandlung Herbert Grün e.K.

Tel.: +49 (0) 62 21 / 65 297-0 Fax.: +49 (0) 62 21 / 65 297-29

Schloss Heidelberg

Auktion

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Versteigerungsbedingungen

Die Versteigerung erfolgt im Auftrag und für Rechnung der Eigentümer nach den deutschen gesetzlichen Vorschriften gegen Zahlung des Kaufpreises in €.
Der Zuschlagpreis bildet die Berechnungsgrundlage für das vom Käufer zu zahlende Aufgeld.

Für Käufer aus Deutschland und den EU-Ländern wird einheitlich ein Aufgeld von 23% (im Gesamtbetrag ist die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten) erhoben. Für Unternehmer i. S. d. UStG wird bei differenzbesteuerter Ware ein Aufgeld von 23% erhoben (im Gesamtbetrag ist die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten), bei regelbesteuerter Ware 20% (zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer auf Gesamtbetrag von Zuschlag und Aufgeld). Ausfuhrlieferungen in EU-Ländern können gegen Nachweis der gesetzlichen Voraussetzungen von der Umsatzsteuer befreit werden.

Für Käufer mit Wohnsitz in Drittländern (außerhalb der EU) gilt ein einheitliches Aufgeld von 20%. Wird die Ware vom Käufer selbst oder durch Dritte in Drittländer ausgeführt, wird die gesetzliche Umsatzsteuer berechnet, jedoch bei Vorlage der geforderten Ausfuhrnachweise erstattet. Führen wir die Ware selbst in Drittländer aus, wird die gesetzliche Umsatzsteuer nicht berechnet.
Für Goldmünzen die von der gesetzlichen Umsatzsteuer befreit sind, wird  ein Aufgeld von 15% berechnet.

Im Ausland anfallende Umsatzsteuer und Zölle trägt der Käufer. Die Versandkosten werden dem Käufer nach Aufwand berechnet.
Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Ausruf des höchsten Gebotes und verpflichtet zur  Abnahme. Bei Meinungsverschiedenheiten über einen Zuschlag wird die Nummer noch einmal ausgerufen. Der Versteigerer ist berechtigt, Nummern zu trennen oder zu vereinigen. Der Zutritt zur Versteigerung wird nur solchen Interessenten gestattet, die im Besitz eines Kataloges sind.

Es gelten folgende Mindestgebote:

bis zu EUR 50.-- EUR 2.--
bis zu EUR 100.-- EUR 5.--
bis zu EUR 500.-- EUR 10.--
bis zu EUR 1.000.-- EUR 25.--
bis zu EUR 2.500.-- EUR 50.--
bis zu EUR 10.000.-- EUR 100.--
ab EUR 10.000.-- EUR 250.--

Nach der Versteigerung erfolgt die Übergabe der ersteigerten Gegenstände nur gegen Barzahlung. Wird die Zahlung oder die Abnahme der ersteigerten Stücke verweigert, so verliert der Käufer seine Rechte daran. Die Stücke können neu versteigert werden, wobei der erste Käufer für einen eventuellen Mindererlös haftet, auf einen höheren Erlös aber keinen Anspruch hat. Der Versteigerer ist nicht verpflichtet, gegen nicht zahlende Käufer (Bieter) gerichtlich vorzugehen.

Schriftliche Aufträge werden gewissenhaft bearbeitet, ohne dass zusätzliche Kosten berechnet werden. Aufträge von uns unbekannten Kunden können nur berücksichtigt werden, wenn vor der Versteigerung ein Depot hinterlegt wird oder nachprüfbare Bankreferenzen angegeben werden. In diesem Falle behält sich der Versteigerer Lieferung gegen Voraus-rechnung vor. Die Versandkosten gehen zu Lasten des Auftraggebers. Ansichtssendungen sind nicht möglich. Unlimitierte Aufträge haben keinen Anspruch auf unbedingte Ausführung und werden höchstens bis zum Zehnfachen des Schätzpreises berücksichtigt. Bei mehreren gleich hohen Geboten entscheidet der Zeitpunkt des Gebotseingangs.
Bis zur vollständigen Kaufpreiszahlung bleibt das Auktionsgut gemäß § 455 BGB Eigentum des Einlieferers. Erfüllungsort und Gerichtsstand für Wiederverkäufer ist Heidelberg.

Die Angaben im Katalog über Bestimmungen und Erhaltungsgrad sind nach bestem Wissen und mit größtmöglicher Genauigkeit nach den handelsüblichen Kriterien gemacht. Sie gelten jedoch als persönliche Beurteilung und nicht als Zusicherung einer Eigenschaft. Eine Rechts-und Sachmängelhaftung gemäß § 434, 459 ff. BGB wird somit nicht begründet. Der Versteigerer garantiert für die Echtheit des Versteigerungsgutes, soweit sich aus dem Katalog nichts anderes ergibt. Die Gewährleistung ist auf die Höhe des Zuschlagpreises zuzüglich Aufgeld beschränkt.

Begründete Reklamationen können nur innerhalb einer Woche nach Empfang der ersteigerten Stücke berücksichtigt werden. Im Saal anwesende Bieter kaufen wie besehen und können nur versteckte Fehler nach dem Zuschlag beanstanden. Reklamationen sind nicht möglich bei Lots, Erhaltungsangaben geringer als sehr schön, Stücken mit minimalen Randunebenheiten und dergleichen sowie bei nachträglich vom Käufer oder seinen Erfüllungsgehilfen vorgenommene Veränderungen der ersteigerten Stücke (Reinigung etc.).

Wenn Sie die von uns erworbene Ware einem Grading-Service übergeben wollen, übernehmen wir keine Garantie, dass die Münzen dort angenommen oder gemäß unserer Beschreibung eingestuft werden.

Durch Abgabe eines Gebotes werden die vorstehenden Versteigerungsbedingungen anerkannt.

Bitte beachten Sie:
Die im Katalog angegebenen Preise sind Ausrufpreise, die nicht unterschritten werden können.

Weitere Sprachen

Nachfolgend die Versteigerungsbedingungen in weiteren Sprachen im PDF-Format

Englisch Französisch

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